Anlässlich des Jahrestages des Anschlags am Breitscheidplatz in Berlin-Charlottenburg wird am 19. Dezember 2017 ein Mahnmal zum Gedenken enthüllt. Der Entwurf stammt vom Berliner Architekturbüro Merz/Merz. Die Stufen des Sockelpodests der Gedächtniskirche werden die Namen und die Herkunft der Opfer tragen. In mehreren Arbeitsschritten wurden bei BNB die Betonstufen detailliert ausgearbeitet. Trotz des kleinen Zeitfensters für die Produktion der Teile war die intensive Zusammenarbeit mit den projektbetreuenden Architekten sehr angenehm und produktiv.

Für BNB beutete das: viele Handarbeiten für einen sensiblen Ort und vor allem am Denkmal. Denn eigentlich steht das Ensemble um die Gedächtniskirche unter strengem Denkmalschutz. Umso größer waren also die Anforderungen an eine denkmalgerechte Fertigung der Betonstufen für das Mahnmal. Zahlreiche Medien (Reuters, dpa, Welt, PNN, Berliner Zeitung) haben sich bereits ein Bild vom Herstellungsprozess im Werk von BNB gemacht. Die Mitarbeiter von BNB haben langjährige Erfahrungen bei der Fertigung individueller Fertigteilen. Schriftzüge und Buchstaben stellen aber immer wieder eine besondere Herausforderung an die Ausführung. Jeder einzelne Buchstabe ist millimetergenaue Handarbeit: Vom Betonbauer zum Schriftsetzer heißt es dann.

Zahlreiche Probestücke wurde in den letzten Wochen das Mahnmal Breitscheidplatz erstellt, um die Details der Betonfertigteile genau festzulegen. Aktuell befindet sich der Herstellungsprozess in den letzten Zügen und die Mitarbeiter engagieren sich in Extrastunden für die fristgerechte Fertigstellung des Projekts. Nach der Enthüllung des Mahnmals wird es auf der BNB Website unter den Referenzen eine ausführliche Fotodokumentation geben. Hier sehen Sie vorab einen ersten Auszug zum Entstehungsprozess der Stufen mit den Inschriften.

Das Inforadio vom RBB war auch vor Ort im Werk von BNB. Den entsprechenden Audio-Beitrag gibt es hier zu hören:

Fotos vom Fertigungsprozess der Betonstufen:

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